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KWR-Schüler erfolgreich bei „Jugend forscht“

Zum zweiten Mal in Folge fand der „Jugend forscht“-Wettbewerb rein digital statt. Mit 5 von 9 ersten Preisen war das KWR die erfolgreichste Schule.
Nach dem von COVID-19 geprägten Wettbewerb 2021, der bereits ausschließlich digital war, konnte auch in diesem Jahr kein Präsenzwettbewerb im Lichthof der Leibniz Universität stattfinden. Stattdessen mussten alle Teilnehmer am Dienstag ihre Projekte per Videokonferenz präsentieren. So fanden sich dann auch insgesamt nur 51 Projekte, von denen das KWR ganze 12 beisteuerte – und was für welche!
Los ging es bei der Preisverleihung am Freitag im Stream bei der jüngeren Alterssparte „Schüler experimentieren“. Ann Sophie Dirks hat in einer Studie untersucht, inwieweit Handys die Hirnströme ihrer Probanden beeinflussen. Die Jury lobte ihre wissenschaftliche Arbeitsweise und verlieh ihr für das Projekt den 1. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt. Ebenfalls einen 1. Preis holten Tomke Budz und Kevin Hou im Fachgebiet Biologie, indem sie per Frequenzanalyse untersuchten, wie sich die Laute ihrer Katzen in verschiedenen Situationen unterscheiden. Weiter ging es im Fachgebiet Chemie, in welchem Linda Rubin einen 1. Preis dafür bekam, dass sie unterschiedliche Arten von Bastel-Slime auf seine Reinigungsfähigkeit hin untersucht und in einem tollen Experimentalvortrag anschaulich demonstriert hat. Im Fachbereich Mathematik/Informatik war das KWR gleich doppelt vertreten: Maxim Daoud und Lennart Kremzow erlangten einen 3. Preis für ein auf der UnrealEngine basierendes Computerspiel namens „Holo Age“, bei dem der Nutzer spielend Geschichte lernt. Auch der 1. Preis ging an das KWR: Das zweite Jahr in Folge gewann Jonathan Ticona Bazalar mit seinem selbstfahrenden Kettenfahrzeug, welches er um einige Elemente erweitert hatte. Zusätzlich erhielt Jonathan einen Sonderpreis für ein Robotik-Projekt. Auch im Fachgebiet Technik erzielte das KWR einen Erfolg: Simon Schunert erhielt einen Sonderpreis für sein Scratch-Projekt, nämlich ein Jahresabonnement der Geolino.
Insgesamt standen nach der Preisverleihung bei den Jüngeren 4 von 5 vergebene 1. Preise für das KWR zu Buche!

Es folgte dann die Preisverleihung der älteren Alterssparte „Jugend forscht“. Nina Kolahdoozan, Julia-Chiara Münter und Fabian Winkler haben in einer Studie untersucht, ob die Angst vorm Maskentragen sich anhand der Blutsauerstoffwerte und der Pulsfrequenz begründen lässt. Dafür erhielten sie einen 2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt und konnten sich zusätzlich über den Sonderpreis der Freimaurerloge „Friedrich zum Weißen Pferde“ freuen. Die Metagenomstudie der MHH, bei der Lena Nguyên, Carsta Rittershaus und Vincent Kahmann als Durchführende maßgeblich mithalfen, war Grundlage mehrerer Projekte. Einen 3. Preis in Mathematik erhielten Jan-Philip Bücker und Arno Kappe für ihren Algorithmus, der die Auswertung von Daten zum Metagenom erheblich beschleunigt hat. Einen 1. Preis im gleichen Fachgebiet erhielten Friedrich Winkler, Kian Kolahdoozan und Enno Luitjens, da sie in ihrem Projekt die Gültigkeit astronomischer Gesetzmäßigkeiten bei bakteriellem Wachstum untersuchten und damit überzeugten.

Unterm Strich gingen beim diesjährigen Wettbewerb 5 von 9 vergebene 1. Preise an das KWR! Wir gratulieren allen teilnehmenden Schülern ganz herzlich und sind stolz, dass das KWR so toll vertreten wurde!
Einen herzlichen Dank an alle Betreuer, insbesondere an Herrn Popp, Herrn Coldewei und Herrn Dr. Wiehlmann.

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