Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover - modernes altsprachliches Gymnasium

Das Begabtenförderungskonzept

Mit dem Ziel, alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule individuell in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, hat sich die Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des Schulprofils entwickelt.
( Der Anteil der Hochbegabten an der Gesamtschülerzahl beträgt zur Zeit ca. 11%)
Für diesen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit steht am KWR ein spezielles Förderprogramm zur Verfügung.

Die Fördermaßnahmen im Einzelnen:

• individuelle Beratung der hochbegabten Schülerinnen und Schüler
• individuelles Überspringen von Klassen
• Betreuung und Förderung der Teilnahme an Wettbewerben
• Zusammenarbeit mit dem Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
• Besondere AG-Angebote ( Rhetorik, Philosophie, Mathematik, Verhaltensforschung, Naturwissenschaften, Sprachwettbewerbe, Astronomie u.a.)
• Querdenkertreff  
• Ausflüge/Exkursionen
• Drehtürmodell (Projektunterricht zu verschiedenen Themen während der
     Unterrichtszeit)
     Modell A in Gruppen für die Jahrgänge 6/7
     Modell B in Einzel-oder Partnerarbeit für die Jahrgänge 8/9/10
     (Erläuterung s.u.)

Das KWR ist Mitglied des Kooperationsverbundes Hannover-Stadt 2 zur Förderung von Hochbegabten. Diesem Verbund gehören folgende Schulen an:

GS Brüder-Grimm-Schule
GS Kestnerstraße
GS Beuthener Straße
KWR Hannover

Der Verbund ist Teil eines Programms des Niedersächsischen Kultusministeriums
„ Hochbegabte besser fördern“

 

Kontakt

Kirsten Hahn  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Drehtürmodell A   ( Jahrgänge 6 und 7 )


1. Das KWR bietet über einen Zeitraum von 8 bis 12 Wochen während einer festgelegten
    Doppelstunde parallel zum regulären Unterricht projektorientiertes Arbeiten zu einem oder
    mehreren festgelegten Themen an (z.B. „Gentechnik“).
    Alternativ kann der Parallelunterricht auch blockweise stattfinden.

2. Die Themen werden vom Leiter/der Leiterin des Parallelunterrichts festgelegt.

3. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler des 6. und 7. Jahrgangs
    können an dem Projekt anstelle des regulären Unterrichts teilnehmen.

4. Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, den Unterrichtsstoff der regulären 
    Unterrichtsstunden selbständig nachzuarbeiten und Klassenarbeiten mitzuschreiben.

5. Der Parallelunterricht ist nicht versetzungsrelevant.

6. Die Eltern stellen an die Schulleitung einen Antrag auf Befreiung vom regulären
    Unterricht.

7. Nach einer zu vereinbarenden Probezeit wird endgültig entschieden, ob der Schüler/die
    Schülerin am Parallelunterricht teilnimmt.

8. Die Entscheidung liegt beim Schulleiter. Er wird beraten durch den Klassenleiter/die
    Klassenleiterin und den Leiter/die Leiterin des Parallelunterrichts.


9. Die Gruppengröße wird in Absprache mit dem Leiter/der Leiterin des Parallelunterrichts
    festgelegt.

10. Im Zeugnis wird dem Schüler/der Schülerin die Teilnahme am Parallelunterricht testiert.

 

 

 

 

 

 

 

 


Drehtürmodell B     ( Jahrgänge 8 bis 10  )

Schritt 1
Auswahl der Schülerinnen und Schüler, die besonders intelligent, kreativ oder leistungsfähig sind und häufig im Unterricht unterfordert sind, für das Drehtürmodell. Die Auswahl trifft die Klassenleitung in Zusammenarbeit mit Frau Hahn.

Schritt 2
Wahl eines Mentors durch den Schüler. Der Mentor sollte in der Klasse des Schülers unterrichten. Abstimmung des Themas/des Projekts mit dem Mentor.

Schritt 3
Die Eltern stellen einen Antrag auf Befreiung vom regulären Unterricht an die Schulleitung.

Schritt 4
Nach einer zu vereinbarenden Probezeit wird endgültig entschieden, ob der Schüler/die Schülerin am Drehtürmodell teilnimmt. Die Entscheidung liegt beim Schulleiter. Er wird beraten durch die Klassenleitung bzw. das Klassenkollegium.

Schritt 5
Der Schüler arbeitet für einen Zeitraum von ca. 6 bis 8 Wochen selbständig an dem vereinbarten Thema. Der Schüler verlässt in maximal zwei Unterrichtsfächern regelmäßig den regulären Unterricht. Die mündliche Mitarbeit im Unterricht wird in beiden Fächern in diesem Zeitraum nicht bewertet In einem Fach kann der Schüler von schriftlichen Arbeiten befreit werden.

Schritt 6
Der Schüler führt ein Lerntagebuch über:

• das Thema, die Ziele, die gewünschte Form der Ergebnisse
• die Zeitplanung
• die regulären Unterrichtsstunden, die versäumt wurden, und die selbstständigen Unterrichtsgänge.

Schritt 7
Der Schüler hält seine Ergebnisse in schriftlicher Form fest und bringt sie in geeigneter Weise in den Unterricht der eigenen Klasse oder in einer anderen Lerngruppe ein oder präsentiert sie in angemessener Weise der Schulöffentlichkeit. Die Ergebnisse bilden die Grundlage der Bewertung im Fach des Mentors.