Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover - modernes altsprachliches Gymnasium

Ergänzungsprüfungen Latein, Griechisch

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Falls Sie beabsichtigen im Rahmen einer Ergänzungsprüfung das

KLEINE LATINUM, GROSSE LATINUM, LATINUM oder GRAECUM 

zu erwerben, dann richten Sie Ihre Bewerbung bitte an:

Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium
Stichwort: Ergänzungsprüfung
Seelhorststraße 52
30175 Hannover

und weisen Sie durch eine Kopie Ihrer Anmeldung beim Bürgeramt (Einwohnermeldeamt) nach, dass Sie Ihren Wohnsitz im Einzugsbereich der Landesschulbehörde Hannover haben.
Anmeldeschluss ist jeweils vier Wochen vor dem Tage der schriftlichen Prüfung.

die nächste schriftliche Prüfung:
voraussichtlich am Mittwoch, 1. 11. 2017, 14:00 Uhr,

die nächsten mündlichen Prüfungen:

voraussichtlich am Mittwoch, 15. 11. 2017, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

 
Wichtig: Kurzfristiges Absagen der schriftlichen Prüfung muss schriftlich erfolgen, das Nichterscheinen am Prüfungstag muss durch ein Attest begründet werden. Andernfalls gilt die Prüfung als nicht bestanden!
Unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungen ist ein intensives Übersetzungstraining von Werken der jeweiligen Autoren.
 

Zu Ihrer Information finden Sie im Anhang einen Auszug aus der Prüfungsverordnung.


Mit allen guten Wünschen für eine erfolgreiche Prüfung
und mit freundlichen Grüßen


gez. Ruth Völker, OStD'
(Vorsitzende des Prüfungsausschusses)

_________

Auszug aus der Prüfungsverordnung

(Der vollständige Text der Verordnung über die Ergänzungsprüfungen in Latein und Griechisch ist zu finden im § 27 des Dokumentes "AVO-GOBAK und EB-AVO-GOBAK" auf der entsprechenden Seite des Kultusminiseriums - http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=2025&article_id=6441&_psmand=8)

1.                   Prüfungsanforderungen

(1)    In der Prüfung zum Erwerb des Kleinen Latinums muss der Bewerber nachweisen, dass er in angemessenem Umfang Kenntnisse in der Elementargrammatik, im Wortschatz und aus der römischen Geschichte besitzt, so dass er lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad der Anfangslektüre-bezogen auf Autoren wie Caesar und Nepos -verstehen und übersetzen kann.

(2)    In der Prüfung zum Erwerb des Latinums muss der Bewerber nachweisen, dass er in angemessenen Umfang Kenntnisse in der Elementargrammatik, im Wortschatz und aus dem Bereich der römischen Geschichte, Philosophie und Literatur besitzt, so dass er lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvoller Stellen - bezogen auf Autoren wie Cicero, Sallust, Livius - verstehen und übersetzen kann.

(3)    In der Prüfung zum Erwerb des Großen Latinums muss der Bewerber nachweisen, dass er in angemessenem Umfang Kenntnisse in der Elementargrammatik, im Wortschatz und aus dem Bereich der römischen Geschichte, Philosophie und Literatur besitzt, so dass er lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Stellen – bezogen auf Tacitus oder Livius, Cicero oder vergleichbare Autoren und auf das Werk mindestens eines der Dichter Horaz, Ovid, Vergil – verstehen und übersetzen kann.

(4)    In der Prüfung zum Erwerb des Graecums muss der Bewerber nachweisen, dass er in angemessenem Umfang Kenntnisse in der Elementargrammatik, im Wortschatz und aus dem Bereich der griechischen Geschichte, Philosophie und Literatur besitzt, so dass er griechische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Platonstellen verstehen und übersetzen kann.

2.                  Bestandteile der Ergänzungsprüfung:

2.1. Schriftliche Prüfung

In der schriftlichen Prüfung hat der Prüfling die Übersetzung eines Textes

- in Latein         im Umfang von etwa 180 Wörtern
- in Griechisch      im Umfang von etwa 195 Wörtern

anzufertigen. Ein zweisprachiges Lexikon darf benutzt werden.
Die Bearbeitungszeit beträgt 180 Minuten.

2.2. Mündliche Prüfung

Grundlage zur mündlichen Prüfung ist ein Text
- in Latein         von etwa 50 Wörtern
- in Griechisch      von etwa 60 Wörtern

Die Prüfung beginnt mit einer Kontrolle des Textverständnisses, d. h. in der Regel mit dem Vorlesen und Übersetzen des Textes.

Daran schließt sich ein Prüfungsgespräch an, das dem Prüfling Gelegenheit gibt, ein vertieftes Verständnis der vorgelegten Textstelle nachzuweisen.

Die mündliche Prüfung dauert in der Regel 20 Minuten, die Vorbereitungszeit etwa 30 Minuten.

3.                  Prüfungsergebnis

Wer die schriftliche Prüfung mit 00 Punkten abschließt, hat die Ergänzungsprüfung nicht bestanden; die Prüfung ist bestanden, wenn im schriftlichen und mündlichen Teil zusammen mindestens 10 Punkte erreicht worden sind.

Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal wiederholt werden.