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Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover | Seelhorststraße 52 | 30175 Hannover

Mittelstufe (8-10)

Klassenfahrten

am KWR

In der Mittelstufe werden neben den Fahrten aus den Bereichen der AG (z.B. Probentage der Musikensembles oder Modell-Europaparlament in Jg. 10) auch Klassenfahrten durchgeführt.

Die Entscheidung über Ziele und Inhalte trifft die Klassenleitung mit den Schülern und Eltern. Im Folgenden sind exemplarisch einige Erfahrungsberichte dargestellt.

Prora: Über Umwege zum Ziel (9a)

Was tut man, wenn man zu einer Klassenfahrt mit absolutem Handy-Verbot aufbricht? Man nimmt einfach weder Uhr noch Wecker mit, um den Lehrern das Ausmaß dieser Katastrophe klar zu machen…

Richtig katastrophal war während dieser Fahrt allerdings nur die Hinfahrt: Nach einer endlos lang erscheinenden Bahnfahrt mit vier Umstiegen (allein drei davon in Berlin!) und einem ersatzlos gestrichenen Zug erreichten wir die Jugendherberge in Prora erst nach acht Stunden. Vermutlich ist es daher auch unter „unerwünschte Fahrt-Nebenwirkungen“ zu verbuchen, dass ein Mitschüler als erstes in unserer neuen Bleibe nicht sich, sondern die Fenster mit Sonnenmilch besprühte. Doch dank unseres großen Vorrats an Sonnenmilch und den regelmäßigen Erinnerungen unserer Lehrerinnen Frau Wolf und Frau Brandt bekamen weder die Fenster noch wir einen Sonnenbrand. Und das, obwohl wir ununterbrochen allerbestes Strandwetter genießen konnten! Insgesamt bestimmte die entspannte Zeit in Dünen und Meer nicht nur einen großen Teil der Fahrt, sondern war auch ihr absolutes Highlight! Nebenbei sorgte das dafür, dass die Stimmung durchweg ausgelassen war. Essen (es gab wenigstens eine Salatbar!) und Jugendherberge waren okay und unser Zimmer erinnerte uns gleich nach dem ersten Strandbesuch immer daran, wo wir waren: Es gab jede Menge Sand!

Die begleitenden Lehrkräfte verfügten leider auch über einen Wecker (und ein Handy), so dass wir kein Frühstück verpassten und immer pünktlich an Ort und Stelle waren: Zum Plantschen im Meer und den für die Ostsee eher ungewöhnlichen Wellen; zur Beacholympiade, bei der die Teams „0815“, „Instant-Nudeln“, „Ruthless“ und „Brandtgefährlich“ in verschiedenen Strandspielen gegeneinander antraten; bei der Führung zur Geschichte des Ortes Prora und zur – pannenfreien – Zugfahrt nach Stralsund ins Ozeaneum.

Die Rückfahrt hat zum Glück nicht so lange gedauert wie die Hinfahrt, dafür war dann aber die Klimaanlage im Zug defekt. Die Bahn half mit Wasser – irgendwann. Immerhin. Glücklich in Hannover angekommen, waren wir nicht sicher, ob wir es mehr bedauern sollten, dass fünf Tage Sonne, Strand und Entertainment hinter uns liegen, oder wir uns mehr freuen sollten, unsere Familien und die Handys wiederzuhaben.

Marie Falldorf und Florian Elbrandt, 9a

Klassenfahrt im Harz (8b)

Wir, die Klasse 8b, waren Anfang Juni im wunderschönen Zorge im Harz auf Klassenfahrt. Dort sind wir zu einer Hexenhütte gewandert und haben die Nacht auf Isomatten und in Schlafsäcken verbracht – ganz Mutige haben sogar im Freien geschlafen. Ein besonderes Highlight war das Erklimmen des 14 Meter hohen Kletternetzes in voller Kletterausrüstung. Am Ende der Woche gab es ein von uns selbstgemachtes 3-Gänge-Galadinner. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, so dass wir am Freitag schon wieder im Zug Richtung Hannover saßen.

Schüler der 9b

Ab in die Natur! (9d)

Anfangs waren wir noch nicht begeistert von der Idee, die Klassenfahrt ins Waldpädagogikzentrum Göttingen anzutreten. Ein kleines Plätzchen mit ca. 20 kleinen Häuschen für je vier Personen … in der freien Natur. Der Plan war: Montag-Ankunft, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag-Waldarbeit und Ausflug nach Göttingen oder verschiedene Spiele, Freitag-Abreise. Nach einer zweistündigen Zugfahrt und einer 10 km langen Wanderung kamen wir schließlich im Waldpädagogikzentrum an, zogen in unsere Häuschen ein und alberten mit unseren Freunden herum. Auch die Waldarbeit war anders als erwartet: Anstatt dass wir alle einzeln unsere Aufgaben lösen mussten, haben wir die Aufgaben mit Teamgeist und Teamwork bewältigen können. Außerdem hatten wir auch bei den kleineren Spielchen mit der ganzen Klasse unseren Spaß. Es war nicht mehr ein wirklicher Plan, den wir erledigen mussten, sondern eine wunderbare Zeit, die wir zusammen in der Natur verbringen durften. Und so gab es am Freitag bei der Abreise, als wir den Platz verlassen mussten, viele niedergeschlagene Gesichter.

Es war ein unglaublich schönes Erlebnis und wir können es nur weiterempfehlen!!!

Daria Bocharnikova, Maren Diederichsen und Isabelle Magiera, 9d

Norddeich (10c)

Für uns begann die Reise nach Norddeich bereits am Sonntagmorgen mit der Regionalbahn. Nachdem wir uns in der Jugendherberge eingefunden hatten, erkundeten wir die Gegend und machten eine Schlammschlacht im Wattenmeer. Am Montag nahmen wir dann morgens die Fähre nach Norderney und verbrachten dort einen sonnigen Tag am Meer, sprangen gegen die Wellen und spielten Fußball am Strand. Abends spielten wir gemeinsam zwischen den Strandkörben „Capture the Flag“ und genossen den Sonnenuntergang. An unserem letzten Tag machten wir eine spaßige, aber auch anstrengende Fahrradtour mit Rikschas. Nach der Radtour tankten wir etwas Energie und besuchten das Erlebnisbad „Ocean Wave“ mit einer Leuchtturm-Wasserrutsche und einem Wellenbad. Unsere Klassenfahrt schlossen wir dann abends mit einem gemeinsamen Grillen ab. Das Grillfleisch hat auch am nächsten Tag im Zug noch sehr lecker geschmeckt.

Vincent Stadler, 11c