Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover | Seelhorststraße 52 | 30175 Hannover

Unterstufe (5-7)

Profilfach mARS (Musica Ars)

Musik (lat. musica) und Kunst (lat. ars).

Darum geht’s im mARS-Profil

Zwei Stunden pro Woche Theater spielen, Musik machen, mit Farben, Klängen und Licht experimentieren, Tänze erfinden, Foto- und Filmeffekte entdecken, Masken gestalten und vieles mehr.

Zu den Höhepunkten gehören in jedem Jahrgang unsere „mARS-Expeditionen“. Das sind Aufführungen oder Ausstellungen für Eltern und Mitschüler/-innen.

Seit dem Schuljahr 2015/16 haben Fünftklässler/-innen die Gelegenheit, unser neues Profil zu wählen.

Eine Klasse des Jahrgangs bekommt eine musisch-künstlerische Ausrichtung. Der Name mARS ist den Fächern Musik und Kunst entlehnt, die diesen Schwerpunkt ausmachen und das humanistische Profil des KWR ergänzen. Der Schwerpunkt richtet sich an alle Schüler/-innen, die an diesen Fächern sehr interessiert sind. Das Profil wird mit zusätzlichen Stunden ausgestattet, um ein projektorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. So entstehen in jedem Jahrgang Aufführungen oder Ausstellungen für Eltern und Mitschüler/-innen.

In den Jahrgängen 8-11 gibt es die Gelegenheit, an den zahlreichen musisch-künstlerischen AGs teilzunehmen und dort die Kenntnisse zu vertiefen und anzuwenden. In den Fächern Musik und Kunst können in der Oberstufe Kurse auf erhöhtem Niveau (früher: Leistungskurse) belegt werden.

Musik

Die musisch-künstlerische Bildung besitzt am KWR einen hohen Stellenwert. Das Fach Musik bietet als künstlerisches Fach in der Begegnung und bewussten Auseinandersetzung mit unterschiedlicher Musik besondere Chancen und Möglichkeiten für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Vor allem Kreativität, Erlebnisfähigkeit, soziale Kompetenz und Reflexionsfähigkeit werden intensiv gefördert.

Eine wichtige Aufgabe des Musikunterrichts ist es, Schüler/-innen zum altersgemäßen Umgang mit Musik anzuregen und den musikpraktischen Zugang mit Instrument und Stimme zu fördern.

Ausgegangen wird daher von einem handlungsorientierten Musikunterricht mit einem hohen Maß an Schüleraktivität und einer kreativen, künstlerischen Zugangsweise sowie einem erkennbaren Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler.

Das Fach Musik wird am KWR in der Unter- und Mittelstufe entsprechend den Vorgaben der niedersächsischen Stundentafel ungekürzt erteilt. Das bedeutet, dass in den Jahrgängen 5, 6 und 10 durchgehend zweistündig und in den Jahrgängen 7, 8 und 9 epochal zweistündig unterrichtet wird. Im Medienkonzept des KWR ist verankert, dass in Jahrgang 9 der Umgang mit einem Sequenzer-Programm erlernt wird.

In der Kursstufe wird Musik im Rahmen des musisch-künstlerischen Schwerpunktes  als erstes Prüfungsfach angeboten sowie frei kombinierbar mit anderen Schwerpunkten als P3, P4 und P5. Ergänzt wird der Musikunterricht am KWR durch ein vielfältiges musikalisches Angebot im AG-Bereich für alle Altersstufen (MiniVoices, Vororchester, Band, Chor und Orchester). Einmal im Jahr fahren die Musikgruppen für einige Tage in die Landesmusikakademie Wolfenbüttel, um dort gemeinsam intensiv zu proben.

Alle musikinteressierten Schüler/-innen des KWR haben regelmäßig die Gelegenheit, an den musikalischen Veranstaltungen des KWR teilzunehmen (KWR-Konzerte der Musikgruppen, Kammermusikabende, themengebundene Konzerte).

Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien, die mit ihrem Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) die Möglichkeit bietet, parallel zum Schulbesuch ein Musikstudium zu absolvieren.

Am KWR wird außerdem die Teilnahme an musikalischen Wettbewerben, wie z.B. Jugend musiziert durch Beratung sowie Übe- und Vorspielmöglichkeiten gefördert.

Kunst

Das Fach Kunst am KWR ist auf die Wahrnehmung von Bildern als zwei- und mehrdimensionale Objekte, visuell wahrnehmbare Phänomene und Prozesse ausgerichtet. Die SchülerInnen setzen sich dabei mit historischen und zeitgenössischen Werken aus allen ästhetischen Bereichen der Kunst, Umwelt und Alltagskultur auseinander. Theoretische und praktische Lernprozesse werden eng miteinander verknüpft. Grundlegende Arbeitsweisen sind die Produktion (Erprobung, gezielte Anwendung der Grundlagen bildnerischer Gestaltung, gezielter Einsatz technischer und bildnerischer Mittel), Rezeption (Betrachtung, Beschreibung, Untersuchung, Vergleich, Deutung), Reflexion und Präsentation von Bildern. Ziel des Kunstunterrichts ist es, die Wahrnehmung für Bildinformationen zu intensivieren, Funktionen und Wirkungszusammenhänge kritisch zu beleuchten und ihre Einflüsse auf die Meinungsbildung nachvollziehbar werden zu lassen. In diesem Zusammenhang reflektieren die SchülerInnen ihre eigenen Lernprozesse. Sie lernen, im Team zu arbeiten, üben sich in einer sachbezogenen Diskussionskultur und vertiefen ihre kommunikativen Kompetenzen.

Wesentliche Anknüpfungspunkte für unseren Unterricht sind Bezüge zum Lebensalltag der SchülerInnen. Zentral ist die Vertiefung des Verständnisses und Bewusstseins für den eigenen Kulturkreis ebenso wie die Offenheit für andere Kulturen. Dabei richten sich die künstlerischen Aktivitäten mit thematischer Offenheit auf umfassende Bildungsbezüge und interdisziplinäre Zusammenhänge. Diese werden von den SchülerInnen mit einer Vielfalt kreativer Strategien untersucht und bearbeitet.

Unsere neuen Fachräume mit modernster Ausstattung erlauben es uns, enge Bezüge zum schulinternen Medienkonzept herzustellen. Hierzu gehört die Vermittlung von Grundkompetenzen im Umgang mit digitalen Medien und Bildverarbeitungsprogrammen in den Bereichen Printmedien, Fotografie, Animation / Video, Multimedia / Internet. Grundkenntnisse werden in gestalterischen Arbeiten durch die integrative und sukzessive Nutzung der Medien vertieft. Die SchülerInnen verwenden mobile Endgeräte, Tablets, Computer für unterschiedliche Kommunikationsformen sowie zur vielfältigen Dokumentation und Präsentation von Gestaltungsprozessen. Gleichzeitig hinterfragen und begutachten sie die Mechanismen der Herstellung, Verbreitung und Einflussnahme von und durch Medien in gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Von besonderer Bedeutung sind gleichermaßen unsere Möglichkeiten zum Besuch ausserschulischer Lernorte. Die Nähe zu den namhaften Museen und Ausstellungsorten der Landeshauptstadt ermöglicht die Teilnahme an Workshops vor Ort, Kontakte mit Künstlern und den Besuch von Veranstaltungen im Kulturbereich mit nur geringem zusätzlichen Zeitaufwand im Schulalltag.

Die gegenwärtige Stundentafel am KWR sieht in der Sekundarstufe 1 für den Kunstunterricht in den Jahrgängen fünf, sieben und neun ganzjährig zwei wöchentliche Unterrichtsstunden vor. Epochal findet er in den Jahrgängen sechs, acht und zehn statt. Im Jahrgang 11 erfolgt eine ganzjährig zweistündige Vorbereitung auf den Unterricht in der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 und 13), in der Kunst im musisch-künstlerischen Profil als Schwerpunktfach für das Abitur gewählt werden kann.

Jahrgangsübergreifend sind künstlerische Aktivitäten für SchülerInnen außerdem in verschiedenen AGs, wechselnden Projekten sowie Wettbewerben am KWR möglich. Die schulöffentliche Präsentation von Arbeitsergebnissen orientiert sich zur Zeit an den Umbaumaßnahmen des Gebäudes und dadurch entstehenden wechselnden Ausstellungsmöglichkeiten sowie anlassbezogenen Ereignissen.

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